unser Fall
Jahrzehnte in der Todeszelle- Hakamada Iwao

Die psychische Belastung ist kaum vorstellbar: Was passiert mit einem Menschen, wenn er 44 Jahre lang, jede Sekunde mit der Hinrichtung rechnen muss?

Der offizielle Petitionstext lautet:

"Hakamada Iwao wurde 1966 wegen Mordes verhaftet und im September 1968 zum Tode verurteilt. Hakamada sitzt seit 44 Jahren im Todestrakt. Er beteuert bis heute seine Unschuld. Nach seiner Aussage wurde er mit Gewalt zur Unterzeichnung von vorbereiteten "Geständnissen" gezwungen. Beim Prozess vor dem Bezirksgericht Shizuoka im Jahre 1968 nahmen die Richter nur bei einem von 45 Dokumenten an, dass Hakamada es freiwillig unterzeichnet hatte. Die restlichen "Geständnisse" wurden als unzulässige Beweismittel abgelehnt.

2007 sagte Kumamoto Norimchi, einer der drei Richter am Bezirksgericht von Shizuoka, die 1968 das Urteil sprachen, dass keine Beweise gegen Hakamada vorlägen. Er glaube, Herr Hakamada sei unschuldig.

Am 19. Oktober 2012 wird das Bezirksgericht von Shizuoka DNA-Analysen der Kleidung, die Herr Hakamada zur Tatzeit getragen haben soll, prüfen und über die Wiederaufnahme des Verfahrens entscheiden."


Die Abschaffung der Todesstrafe ist eines der zentralen Ziele von Amnesty International. Unsere Gruppe setzt sich seit geraumer Zeit für den in Japan zum Tode verurteilten Hakamado Iwao ein. Mit Aktionen in der Bünder Innenstadt und am Gymnasium am Markt setzen wir uns mit aller Kraft für die Aufhebung des Todesurteils und ein faires, nach internationalen Standards geführtes Gerichtsverfahren für Hakamada ein.

Was können Sie tun? Unterzeichnen Sie die Petition an den japanischen Justizminister. Online unter
http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action/public/;jsessionid=DC2A600E768DD84EC5EBB83CD0EAC15A-n3?action_KEY=8874&d=1

Ja- Es hilft tatsächlich jede Stimme!
" Wenn ein Blatt sich bewegt, kann auch der Ast erzittern."  (Anonym)


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Gruppensprecher: Sarah Thater | Webmaster: Simon Weisemann, 2017